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Quelle @pexels

Kurkuma gewinnt an immer mehr Beliebtheit aufgrund seiner verschiedenen therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten. Doch immer mehr Menschen schreiben in ihren Erfahrungsberichten, dass sie keine Wirkung bemerken. Dies sei selbst der Fall, wenn man die Kurkuma-Produkte längere Zeit einnehme. Doch warum haben manche Menschen Erfolg mit Kurkuma und andere nicht? Erfahren Sie hier von uns, welche Gründe es haben kann, dass Kurkuma Produkte keine Wirkung haben und worauf Sie achten sollten.

1. Die Ursachen für wirkungsloses Kurkuma

Nur weil Kurkuma draufsteht, ist nicht das gleiche in den Produkten enthalten. Es kommt leider häufig vor, dass Anbieter gestrecktes Kurkuma über das Internet verkaufen, um an der großen Nachfrage finanziell zu profitieren. Dabei wird Kurkuma mit Sägemehl oder Stärke gestreckt und mit Blei-Chromat anschließend gefärbt. Dieses Pulver wird dann in Kapseln abgefüllt, die als besonders hochdosiert ausgewiesen werden, obwohl hier kein echtes Curcumin enthalten ist. Das gleiche Pulver wird aber auch in größeren Mengen als Päckchen abgepackt. Dieses Pulver wird von vielen in der Küche zum Kochen verwendet sowie für die Zubereitung von Goldener Milch oder von Kurkuma Tee eingesetzt.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass solche Produkten kaum noch eine Wirkung zeigen. Man kann sogar erschreckenderweise von gesundheitlichen Schäden ausgehen, wenn man solche Produkte länger konsumiert, was bei Kapseln durchaus der Fall sein kann. Ein weiterer Grund für das Ausbleiben der Wirkung ist die geringe Bioverfügbarkeit von Curcumin.

2. Der Schlüssel liegt in der Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit beschreibt, wie gut ein Stoff im Körper aufgenommen werden bzw. vom Mund bis ins Blut übergehen kann. Curcumin ist von Natur aus nur schwer bioverfügbar.[1]

Eine sichere Möglichkeit für die Einnahme von Kurkuma in höchster Bioverfügbarkeit bietet daher z.B. Mizell-Kurkuma. Mit einer 185- fachen Bioverfügbarkeit ist Mizell-Kurkuma derzeit die stärkste, auf dem Markt erhältliche Form von Kurkuma-Präparaten.[2] Ein weiterer Faktor, der neben der Bioverfügbarkeit eine wichtige Rolle spielt, ist die Konzentration an Curcuminoiden. Eine hohe Konzentration ist wichtig, jedoch nur dann, wenn auch eine gewisse Bioverfügbarkeit gegeben ist. Lassen Sie sich nicht von verdächtig hohen Curcumioid-Gehaltsangaben beirren. Hierbei handelt es sich meist nur um das gestreckte Pulver, welches nicht bioverfügbar ist, bzw. gemacht wurde. Pro Tagesmenge ist bei Mizell-Kurkuma um die 50 mg Curcumin vollkommen ausreichend, um einen Effekt zu erzielen.

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Die Bioverfügbarkeit ist vor allem dann relevant, wenn das Curcumin ins Blut gelangen soll, um dort eine Wirkung zu zeigen. Möchte man eine Wirkung im Magen-/Darmbereich erzielen, ist die Bioverfügbarkeit kein vorrangiger Faktor. So wird das Curcumin nicht absorbiert und kann im Darm bleiben, um lokal seine Wirkung zu entfalten.

3. Qualität hat seinen Preis, auch bei Kurkuma

Achten Sie darauf, nur hochwertige Kurkuma-Produkte zu kaufen. Sollten die Produkte zu günstig sein, seien Sie lieber skeptisch. Qualität hat ihren Preis und Kurkuma ist ein nachgefragter Rohstoff. Daher sollten Sie lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und in ein Qualitäts-Produkt investieren. Vergewissern Sie sich, dass das Produkt sicher hergestellt wurde, indem Sie z.B. darauf achten, dass die Produkte ein „C-14-geprüft“ Logo haben. Dieses zeigt an, dass es sich um nicht-gestrecktes Kurkuma handelt.

Auch die Verpackung der Produkte hat einen Einfluss auf die Wirksamkeit. Entscheiden Sie sich am besten für luftdicht verblisterte Kapseln, oder welche, die im braunen Apothekerglas angeboten werden. So kann nämlich eine Reaktion mit Sauerstoff und Feuchtigkeit vermieden werden.

Eine vollständige Checkliste zum Kauf von Kurkuma Produkten finden Sie hier.

4. Fazit:

  • Viele Kurkuma-Produkte sind nicht wirksam, da sie überwiegend auf gestrecktem Kurkuma Pulver basieren.
  • Außerdem ist Kurkuma nur schlecht bioverfügbar, da es fettlöslich ist und in unserem Darm nicht aufgenommen werden kann
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5. Quellen:

  1. Anand, P., Kunnumakkara, A. B., Newman, R. a., & Aggarwal, B. B. (2007). Bioavailability of curcumin: Problems and promises. Molecular Pharmaceutics, 4(6), 807–818. https://doi.org/10.1021/mp700113r
  2. Schiborr, C., Kocher, A., Behnam, D., Jandasek, J., Toelstede, S., & Frank, J. (2014). The oral bioavailability of curcumin from micronized powder and liquid micelles is significantly increased in healthy humans and differs between sexes. Molecular Nutrition and Food Research, 58(3), 516–527. https://doi.org/10.1002/mnfr.201300724